Busoni-Trio

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Reckmann/Eickhoff

Die blaue Blume schlägt Funken

Benefizkonzert: Busoni-Trio spielt für Unicef

Romantisches in der Rüstkammer: Beim Autritt des Busoni-Tios am Sonntag dürfte der Blick manch eines Gastes gelegentlich auf dem steinernen Kamin verweilt sein, der die erhabene Kulisse des Konzertes bildete. Denn soviel wohlige Wärme konnte wohl kaum allein vom vorzüglichen Spiel der Musiker ausgehen. Doch die Flötistin Elisabeth Budde, die Oboistin Heike Eickhoff und Thomas Reckmann am Flügel bewiesen, dass sie auch ohne Kaminfeuer musikalische Funken sprühen lassen konnten.

Unter dem Motto "Blaue Blume" führten die Musiker souverän durch ein buntes Programm, das romantische Klänge aus unterschiedlichen Epochen vereinte. Dabei handelte es sich um ein Benefizkonzert für die münsterische Arbeitsgruppe des Kinderhilfswerkes Unicef. Die Einnahmen sollen in das Projekt "Schule in der Kiste" fließen. Rund 50 mobile Schulen sollen im Rahmen des Projektes zur Verfügung gestellt werden, sagte Edith Moldrickx, eine Leiterin der Unicef-Arbeitsgruppe Münster.

Während das Trio im Allegro aus Domenico Cimarosas "Konzert für zwei Flöten" Liebreiz und Süße verströmte, entfaltete Reckmann wilde Leidenschaft beim Vortrag von Rachmaninoffs Klavierfassung des Schubert-Liedes "Wohin?". Als besonders bezaubernd erwies sich die "Fantaisie Pastorale" des französischen Komponisten Eugéne Bozza, in deren ein wenig exotisch anmutenden chromatisch gefärbten Tonfolgen Eickhoff all ihre Austruckskraft und technische Brillanz zeigte. Als schillernder Ausklang ertönte eine Fantasie über ein Motiv aus Verdis Oper "La Traviata" mit einer jubilierenden Querflöte.

Abschließend gab es zum Dank für jeden der drei Musiker eine Blume - allerdings keine blaue, sondern eine rote Rose.
Westfälische Nachrichten


Italienische Musik für Flöte, Oboe und Flügel

Busoni-Trio stellt das Land vor, in dem die Zitronen blüh'n

"Wir spielen heute Abend ausschließlich Werke italienischer Komponisten", erläutert Heike Eickhoff das Programm im Vorfeld. Unter dem Titel "Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh'n?" präsentierte das Busoni-Trio am Freitagabend im Saal Sandgathe Musik aus Barock und Vorklassik. Die Kulturgesellschaft hatte das Trio aus Münster engagiert und für diesen Anlass den Saal Sandgathe in einen gemütlichen Konzertraum mit kleinen Tischen und Kerzenlicht verwandelt. Die stilvolle Atmosphäre stellte eine harmonische Ergänzung zur Musik dar.

Virtuos und unterhaltsam interpretierten die drei Instrumentalisten die Werke und überzeugten ihr Publikum gleich zu Beginn mit dem Flötenkonzert von Domenico Cimarosa, das in der Besetzung mit Oboe (gespielt von Heike Eickhoff) einen besonderen Reiz erhielt. Auffallend war die einfühlsame Klavierbegleitung von Thomas Reckmann.

Domenico Scarlatti, der seinen Ruhm seinen Sonaten zu verdanken hatte, hätte seine helle Freude an drei seiner Sonaten gehabt, die Pianist Thomas Reckmann zum Besten gab. Vor 250 Jahren waren diese Stücke vom Cembalo zu hören, am Freitagabend war es der Steinway-Flügel der Kulturgesellschaft, der das Publikum begeisterte.

Bei den Variationen über ein Thema aus der Rossini-Oper "La Cenerentola" zeigt Elisabeth Budde die ganze Bandbreite an Möglichkeiten der Querflöte. Trotz der virtuosen Läufe und der Akkordbrechungen war das Thema immer deutlich herausgearbeitet.

Einen Höhepunkt gab es vor der Pause mit dem D-Moll-Konzert von Allessandro Marcello, das von Heike Eickhoff und Thomas Reckmann vorgetragen wurde. Geradezu moderne Klänge beeindruckten im langsamen Satz den Zuhörer und ließen deutlich werden, dass Barockmusik auch noch in die heutige Zeit passt.

Fehlen durfte an diesem Abend natürlich nicht ein Stück des Komponisten, der bei der Namensgebung des Trios Pate gestanden hatte. Von Ferruccio Busoni gab es das Duo für zwei Flöten und Klavier.

Als Zugabe bot das Trio einen besonderen Leckerbissen. Eines der bekanntesten Lieder der Welt wurde von dem neapolitanischen Musiker Eduardo Di Capua im April 1898 komponiert. Mit "O sole mio" blieb das Busoni-Trio sogar bei der Zugabe seinem Thema treu.
Ahlener Tageblatt


"O sole mio" zum Abschied

Verzaubern ließ sich am Freitagabend das Publikum im Saal Sandgathe: Dort gastierte das Busoni-Trio aus Münster mit einem Programm, das ganz in der Tradition italienischer Komponisten stand.

In der Besetzung Heike Eickhoff, Elisabeth Budde und Thomas Reckmann widmete das Trio im ersten Teil besondere Aufmerksamkeit einem Werk von Frédéric Chopin und Giacchino Rossini mit Variationen über ein Thema Rossinis aus dessen Oper "La Cenerentola".

Gerade die Mischung aus zwei hochklingenden Blasinstrumenten in Zusammenspiel mit einem Klavier entfaltete einen besonderen Charme, dem sich niemand entziehen konnte. Doch gerade, wenn sich der zuweilen auch melancholische Klang von Querflöte und Oboe in den Ohren der Zuhörer festsetzen wollte, setzten Komponisten wie Paganini und Vivaldi eindrucksvolle musikalische Kontrapunkte.

Mit einem der berühmtesten Lieder, mit "O solo mio" als Zugabe verabschiedete sich das sympathische Trio, das klassische italienische Musik auf hohem Niveau bot.
Ahlener Zeitung


Reise mit Musik nach „Bella ltalia"

Busoni-Trio gastierte im Bürgerhaus Greffen

Exakt an dem Tag als die Europäische Union ihren 50. Geburtstag feierte und damit die Unterzeichnung der römischen Verträge, entführte das Busoni-Trio die leider nur etwa 25 Zuhörer im Greffener Bürgerhaus musikalisch nach "Bella Italia". Ebenso gekonnt wie einfühlsam nahm das Münsteraner Trio die begeisterten Zuhörer mit in "das Land, wo die Zitronen blüh'n".

Die zwei Musikerinnen und der Musiker, die auf Einladung des Bürgervereins, der sich mehr Publikum versprochen hatte, in Greffen gastierten, spielten also ausschließlich Stücke italienischer Komponisten.

Den Auftakt machte Domenico Cimarosas Allegro, ein lebendiges und frisches Konzert für zwei Flöten mit Klavierbegleitung. Dem schlossen sich Drei Sonaten an, die Komponist Domenico Scarlatti, ein Zeitgenosse von Bach, für Cembalo geschrieben hatte, von Thomas Reckmann aber eindrucksvoll am Klavier vorgetragen wurden.

Einen Höhepunkt präsentierten die Musiker schon vor der Pause mit Allessandro Marcellos Konzert d-Moll mit Oboe und Klavier. Geradezu moderne Klänge beeindruckten im langsamen Satz und ließen deutlich werden, dass Barockmusik auch noch in die heutige Zeit passt.

Virtuos und unterhaltsam interpretierten die drei Instrumentalisten Heike Eickhoff (Oboe), Elisabeth Budde (Querflöte) und Thomas Reckmann (Klavier) die Werke und überzeugten ihr Publikum. Dabei waren die einfallenden Sonnenstrahlen eine harmonische Ergänzung zur Musik.

Fehlen durfte an diesem späten Nachmittag natürlich nicht ein Stück des Komponisten, der bei der Namensgebung des Trios Pate gestanden hatte. Von Ferruccio Busoni gab es das Duo für zwei Flöten und Klavier. Gleiches galt für die gemeinhin etwas bekannteren italienischen Komponisten Nicolo Paganini oder Antonio Vivaldi, die selbstverständlich auch zu ihrem Recht kamen.
Neue Westfälische


Beeindruckende Glanzlichter aus Mozarts "Zauberflöte"

Busoni-Trio präsentiert auch Benjamin Brittens Metamorphosen

Klein aber fein. Zwar war das Kammerkonzert im Haus des Gastes schwach besucht, dafür war die Aufführung um so besser. Das Münsteraner "Busoni-Trio" gastierte im gemütlich-urigen Ambiente des Gebäudes. Gut zwei Stunden unterhielten die Künstlerinnen Elisabeth Budde (Flöte), Heike Eickhoff (Oboe) und Johanna Schulte (Gitarre) ihr Publikum. Sie interpretierten gekonnt die Werke großer Meister (Bach, Mozart, Chopin, Paganini).

Die junge, 22-jährige Johanna Schulte, die Gitarre an der Musikhochschule Münster studiert, überzeugte gleich zu Beginn des Abends durch ihr klares, konzentriertes Solo-Saitenspiel, mit dem sie die Sätze "Prélude", "Loure" und "Gavotte en Rondeau" aus Bachs Suite in E-Dur darbot.

Die Flötistin Elisabeth Budde bildet gemeinsam mit Oboistin Heike Eickhoff das "Duo Dionysos". Als "Busoni-Trio" treten die beiden Blasinstrumentalistinnen entweder gemeinsam mit dem Klavierspieler Thomas Reckmann oder, wie an diesem Abend, mit der jungen Gitarristin Johanna Schulte auf.

Budde und Eickhoff boten Soli dar (Eickhoff: "Six Metamorphoses after Ovid for Oboe", komponiert von Benjamin Britten) oder bliesen im Duett. So erweckten die beiden Frauen gemeinsam instrumental sieben Arien aus Mozarts "Zauberflöte" zum Leben; Arien, die speziell für zwei Blasinstrumente komponiert sind. Der dazugehörige Ariengesang fehlte freilich, dafür übernahm jedoch Johanna Schulte mit eindringlicher Stimme die zur jeweiligen Arie gehörende Lesung aus dem Libretti, der Textvorlage zu Mozarts Oper, die von Emanuel Schikaneder verfasst wurde.

Die Zauberflöte (KV 620) ist eine Oper in zwei Aufzügen, 1791 uraufgeführt. Die Musik komponierte Wolfgang Amadeus Mozart.

Namensgeber des "Busoni-Trios" ist der deutsch-italienische Pianist, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge Ferruccio Busoni (1864 bis 1924). Heike Eickhoff schwärmte: "Busoni ist eine faszinierende Persönlichkeit - durch unsere Namensgebung möchten wir auf ihn aufwerksam machen." Busoni sorgte 1917 mit seinem futuristisch anmutenden Buch "Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst" für Furore: In diesem Werk nimmt Busoni Überlegungen zu neuen Tonskalen, Sechsteltonsystemen und sogar erste Ahnungen der Möglichkeiten elektrisch erzeugter Klänge vorweg.
Westfälische Nachrichten


(...) Virtuos und feinfühlig spielten Heike Eickhoff (Oboe) und der Pisnist Thomas Reckmann eine Auswahl klassischer Stücke verschiedener Epochen. Das Publikum war begeistert. (...)
BBV



(...) Zeit für das Dessert, Zeit für Georg Philipp Telemanns Tafelmusik. Da funkte das Wechselspiel der beiden Bläser über dem motorisch stilbewusst treibendem Continuo-Spiel. Da waren keine Streithähne am Werke, sondern lustvolle Debattieren, die einen spannungsreichen Dialog führten, von dem schließlich alle profitierten. Vor allem das Publikum. (...)
Westfälische Nachrichten

(...) Über dezenter Klavierbegleitung lieferten sich Flötistin Elisabeth Budde und Heike Eickhoff an der Oboe einen munteren Wettstreit.
Nach überschwänglichem Beifall begnügte sich das Publikum in der Hitze mit zwei kurzen Zugaben. (...)
Münstersche Zeitung


(...) Dabei hat die Mischung der beiden hohen Holzbläser mit Klavier einiges für sich: Da ist zunächst einmal das weite Feld der barocken Triosonaten, das sich mit diesen Instrumenten sehr gut bestellen lässt. Natürlich nicht im historischen Originalklang, aber der ist ohnehin nicht das erklärte Ziel der drei Musiker.

Viel wichtiger sind die Originalwerke in dieser reizvollen Besetzung, vor allem von Komponisten Neuer Musik. Außerdem gibt es einige Orchesterkonzerte, etwa von Salieri, Moscheles oder Quantz, die vom Trio in reduzierter Klavierfassung gespielt werden. Und schließlich sind die Musiker auch einzeln zu haben, mit Werken für Flöte und Klavier, Oboe und Klavier, Flöte und Oboe, Klavier allein ... (...)
Westfälische Nachrichten


(...) In kompletter Besetzung erwies sich das Trio als homogen eingespieltes Ensemble, aber jeder zeigte auch im Verlauf des Konzertes solistische Fähigkeiten.

Zu Beginn erklang die Triosonate D-Dur des flämischen Komponisten Jean-Baptiste Loeillet (1680-1730). Teils eng zusammengeführtes Bläserspiel, teils imitatorisches Spiel in stimmlicher Ausgewogenheit: Flötistin und Oboistin horchten aufeinander und spannten die musikalischen Fäden, gestützt vom Klavier als Basso continuo.

Als großartiger Flötenspieler und Musikliebhaber hatte Friedrich der Große die namenhaftesten Künstler seiner Zeit in Potsdam versammelt. Selbst hat er 121 Flötensonaten komponiert; dennoch ist es eine Rarität, wenn eines seiner Werke aufgeführt wird. Elisabeth Budde trug die dreisätzige e-moll-Sonate vor. Mit technisch makellosem Spiel, sauberer Intonation und stilistischer Sicherheit wusste die Flötistin zu überzeugen.

Die abschließende Sonate für Klavier, Flöte und Oboe von Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) weist schon neue Wege: nicht mehr so formstreng, freier in der Melodik, auch wird das Klavier der bloßen Begleitfunktion enthoben. Ergaben sich im langsamen Satz Möglichkeiten zum innigen Zusammenspiel der drei Instrumente, so flogen die Ecksätze flott und bewegt, fast poppig, dahin, mit einer stimmigen Kommunikation zwischen Klavierstimme und Bläsern, die sich bis zum letzten Aushauchen einer Phrase völlig einig waren. Viel Beifall: die Zugabe von Johann Ludwig Krebs (1730-1780) führte zurück in den Schülerkreis von Johann Sebastian Bach.
Tageblatt für den Kreis Steinfurt


(...) Die Triosonate in D-dur op. I von Jean Baptiste Loeillet gingen Elisabeth Budde (Flöte) und Heike Eickhoff (Oboe) munter und beseelt an. Ob im Largo, das dieses Werk scheu eröffnet, oder im munteren Allegro - das Spiel der Musikerinnen griff mühelos ineinander. In der angenehm trockenen Akustik der Erlöserkirche konnte der Zusammenklang von Oboe und Flöte sich voll und natürlich entfalten. (...)
Westfälische Nachrichten


Thomas Reckmann, Klavier
Heike Eickhoff, Oboe

Trio

Busoni-Trio
Thomas Reckmann, Klavier
Elisabeth Budde, Flöte
Heike Eickhoff, Oboe

Thomas Reckmann

Thomas Reckmann, Klavier

Heike Eickhoff, Oboe; Thomas Reckmann, Klavier

Heike Eickhoff, Oboe
Thomas Reckmann, Klavier
"...das köstliche Duo..." BBV


WDR3, 10.06.09, TV-Konzerttipp

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Zwischen Rhein und Wese
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